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IFAT China heißt jetzt IE expo 2012 – eine erfolgreiche Premiere |
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Erstmals fand unter dem neuen Titel IEexpo der bisherige Messeverbund aus IFAT CHINA, EPTEE und CWS vom 7. bis 9. März 2012 im Shanghai New International Expo Center (SNIEC) statt. Organisiert wurde diese Veranstaltung nicht mehr von München aus, sondern von MMI-ZM Trade Fairs Co. Ltd Shanghai. Das Unternehmen ist ein vor kurzem gegründetes Joint Venture, das aus der MMI (Shanghai) Co. Ltd., einem Tochterunternehmen der Messe München International, und Shanghai ZM International Exhibition Co. Ltd hervorgegangen ist. In diesem Jahr belegte die IEexpo vier Hallen des SNIEC. 753 Aussteller aus 25 Ländern und rund 24.000 Besucher aus 53 Ländern nahmen an der Messe teil. Die Besucherzahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um gut zehn Prozent. Diese Zahlen verdeutlichen die herausragende Position der IEexpo unter den Umweltmessen in China. Die Kernthemen der Veranstaltung sind Wasser, Abwasser, Abfall, Recycling und Energieeinsparung. Die Energieeinsparung wurde offenbar etwas zu wörtlich genommen, da Aussteller und Besucher sich bei (gemessenen) 15 °C ziemlich warm anziehen mussten. Ab dem 2. Tag wurde zumindest die internationale Halle geheizt (offenbar hatte die Beschwerde entsprechende Wirkung gezeigt), in den anderen Hallen sank die Temperatur jedoch teilweise auf 12 °C ab. Liu Zhiquan, stellvertretender Direktor für Wissenschaft und Technologie des chinesischen Ministeriums für Umweltschutz, stellt hohe Erwartungen an die IEexpo: „Die IEexpo ist die Umweltleitmesse in China. Wir hoffen daher, dass diese Veranstaltung neueste Technologien in den Markt einführt und fördert.“ Dr. Wolfgang Röhr, deutscher Generalkonsul in Shanghai, sagte in seiner Eröffnungsrede: „Die Bedeutung dieser Messe geht viel tiefer als einfacher Alltagshandel. Sie nimmt Einfluss auf die Entwicklung von China und der Welt. Denn die Technologien, die hier gezeigt werden, sind grundlegend für die nachhaltige Entwicklung der ganzen Welt und die Lösung des immer stärker drängenden Problems der Urbanisierung.“ Das große Interesse nationaler Unternehmen zeigte sich auch darin, dass 67 Prozent der Aussteller in China ansässig sind. Chang Yanqing, Vize Generaldirektor von Tianjing Baili Environmental Protection Co. Ltd. bestätigte dies: „Wir waren schon viele Male auf der IEexpo. Es ist die beste, größte und berühmteste Messe der Branche, die entsprechend hochrangige und professionelle Besucher anzieht. Zudem ist die Veranstaltung gut organisiert und beworben.“ Zusätzlich zur starken Beteiligung Chinas nahmen an der IEexpo sechs weitere, nationale Gemeinschaftsstände aus Deutschland, Frankreich, Japan, Korea, Taiwan und den USA teil sowie der China Environmental Chamber of Commerce (CECC). Aus dem Bereich der grabenlosen Technologien, dem Leitungsbau und der Inspektion konnten die Aussteller an einer Hand abgezählt werden. Speziell die deutschen Aussteller aus diesen Bereichen bewegen sich offenbar nur sehr vorsichtig auf den chinesischen Markt zu. Für die meist mittelständischen Unternehmen birgt der chinesische Markt auch entsprechende Risiken, obwohl das Riesenland auch große Chancen bietet. Um dies auszuloten, ist eine so große internationale Messe sicherlich geeignet. Kontakte konnten jedenfalls genügend geknüpft werden, auch wenn die Qualität der Besucher sehr unterschiedlich ist: Obwohl es eine Fachmesse ist, sind nicht nur Fachbesucher zu finden, sondern auch sogenannte „Sammler“, speziell die Chinesen. Die Top-Ten- Besucher-Länder waren – in dieser Reihenfolge – : China, Korea, Japan, Taiwan, Hong Kong, Russland, Türkei, die USA, Malaysia und Deutschland. |
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