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GSTT unterstützt die Finnische Society for Trenchless Technology

Die GSTT hat sich gefreut, im Rahmen der IFAT Mitglieder ihrer finnischen Schwester FiSTT am 8. Mai 2012 begrüßen zu können. Die 30 finnischen Delegierten aus Ingenieurbüros, Dienstleistern und Kommunen wollten darüber informiert werden, wie das Thema „Dichtheitsprüfungen von privaten Entwässerungssystemen“ in Deutschland gehandhabt wird.

Aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit als zertifizierte Kanalsanierungsberaterin konnte die Referentin Dipl.-Ing. Astrid Hanzen von der HERMES Technologie aus Schwerte und gleichzeitig stellvertretende Sprecherin der GSTT Arbeitsgruppe 5 (Güteüberwachung Grundstücksentwässerung) auf einen reichen Erfahrungsschatz zugreifen und gab diesen gerne an die finnischen Kollegen weiter. Zu ihren Aufgabenbereichen gehören die Durchführungen von Dichtheitsprüfungen und Bestandsaufnahmen mittels TV-Inspektion, die Auswertung und Sanierungskonzepterstellung sowie die fachliche und neutrale Beratung von Hausbesitzern sowohl bei Informationsveranstaltungen als auch bei konkreten Sanierungsvorhaben.

Während des Vortrages standen besonders die Fragen nach den rechtlichen Grundlagen, den Zuständigkeiten bzw. der Schnittstellen „öffentlich / privat“ sowie nach der Akzeptanz bei den Hausbesitzern im Vordergrund.

Nach den Schilderungen zur Umsetzung in Deutschland bzw. speziell in NRW wurden durch die interessierten Finnen viele Fragen gestellt – sogar die politische Diskussion in NRW um die Dichtheitsprüfung hat an Deutschlands Grenzen nicht Halt gemacht…

Erläutert wurden die typischen aufgefundenen Schäden in kleinen Rohrdurchmessern sowie deren Sanierungsmöglichkeiten, sinnvolle Alternativen zur Sanierung und übliche Kosten, die ein Hausbesitzer erwarten könnte – selbstverständlich mit dem Hinweis auf die „Horror“-Pressemeldungen der letzten Monate (Sanierungen kosten 40.ooo €…) und deren Wahrheitsgehalt…

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