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Vergleich offener und grabenloser Bauweisen – direkte und indirekte Kosten im Leitungsbau
Die vorliegende Neuauflage der GSTT-Information Nr. 11 bietet Auftraggebern, Planern und Auftragnehmern vielfältige Entscheidungshilfen bei der Ausführung von Leitungsbaumaßnahmen im innerstädtischen Bereich. Anhand einer praxisnah angelegten Musterbaustelle werden die direkten Kosten sowie die Bauzeiten, Verbrauch an Kraftstoffen und Aufwand an Maschinenstunden für die Verlegung in offener Bauweise sowie der grabenlosen Neuverlegung, Renovierung und Erneuerung ermittelt und im Vergleich dargestellt.
Eine Leitungsbaumaßnahme allein über die direkten Kosten zu betrachten, ist zu kurz gesprungen, da jede Bauweise unterschiedliche Auswirkungen und Folgen zeitigt. Daraus resultierende Kosten wirken sich direkt auf die Investitionen aus bzw. treten als indirekte Kosten auf, die von der Allgemeinheit zu tragen sind. Bereits die kürzeren Bauzeiten einer grabenlosen Bauweise reduzieren den Umfang und die Intensität von Verkehrsbeeinträchtigungen, die sich auch monetär bei den betroffenen Verkehrsteilnehmern auswirken, wie die entsprechenden Berechnungen aufzeigen.
Es wird für den Leser nachvollziehbar aufgezeigt, welche Folgekosten verfahrensbedingt im Bauumfeld einer Leitungstiefbaumaßnahme, d.h. an Oberflächen, im Untergrund und an bestehender Infrastruktur, entstehen können und in welcher Relation sich diese bei den betrachteten Bauweisen auswirken.
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