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Über uns

Der GSTT e.V. - „German Society for Trenchless Technology e.V.“ wurde 1989 gegründet. Die „Deutsche Gesellschaft für grabenloses Bauen und Instandhalten von Leitungen e.V.“ ist ein unabhängiger deutscher Verband, hat aber einen englischen Namen. Dies ist der Situation geschuldet, dass die GSTT Mitglied in dem international tätigen Dachverband „ISTT - International Society for Trenchless Technology“ ist.
 

Die ISTT hat ca. 3500 Mitglieder in 55 Ländern, die durch 26 Societies repräsentiert werden. Jährlich wird von der ISTT ein Kongress mit Fachausstellung in einem anderen Land / Kontinent durchgeführt. Im Vorfeld dieser Veranstaltung findet das jährliche Boardmeeting statt, in dem jede nationale Society stimmberechtigt ist und somit die internationalen Aktivitäten der ISTT mitgestaltet.
 
Zweck der GSTT ist es, ähnlich wie auch bei der ISTT, Wissenschaft und Technik für das grabenlose Bauen und Instandhalten von Leitungen zu fördern und weiter zu entwickeln, zu kommunizieren und zu beraten. Die GSTT wertet zu diesem Zweck, auch  zum Wohle der Allgemeinheit und der Umwelt, u.a. wissenschaftliche Erkenntnisse, Forschungsergebnisse und praktische Erfahrungen aus und vermittelt diese. Sie unterstützt Entwicklungen, beteiligt sich an Schulungen oder führt sie selbst durch und gibt Publikationen heraus. 

   
Prof. Jens Hölterhoff         Dr. Ing. Klaus Beyer
Vorstandsvorsitzender          Geschäftsführer
 
Nachrichten über Aktivitäten der GSTT und Berichte werden alle 2 Monate im offiziellen Organ der GSTT, der „biUmweltBau“ veröffentlicht. Auch werden Berichte im offiziellen Organ des Dachverbandes, der ISTT, der „Trenchless International“ platziert.
 
Alle 2 Jahre lobt die GSTT einen „GSTT-Award“ in 4 Kategorien aus. Mit diesem Preis werden besondere, herausragende Projekte in grabenloser Bauweise prämiert. Ziel des GSTT-Awards ist es, den Fokus der Öffentlichkeit, der öffentlichen Auftraggeber und der Politik positiv auf die grabenlose Bauweise und ihre vielfältigen Vorteile zu richten. Mit der Würdigung besonderer Projekte soll verdeutlicht werden, welch vielfältige Möglichkeiten diese Technik bietet, welch finanziellen Einsparungsmöglichkeiten gegenüber der offenen Bauweise bestehen und welch große Ressourcen im Umgang mit der Umwelt vorhanden sind.
 
Zur Förderung des Erfahrungsaustausches führt die GSTT außerdem Messen, Kongresse, Ausstellungen, Tagungen und andere Veranstaltungen durch, fördert diese oder beteiligt sich in sonstiger Weise hieran. Die GSTT fördert insbesondere den internationalen Erfahrungsaustausch. 
 
Ergänzt werden diese Aktivitäten durch Gemeinschaftsstände („German Pavilion“ - made in Germany), initiiert durch die GSTT und gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft. Hierbei handelt es sich um schlüsselfertige Stände für die ausstellenden Firmen mit einem großen Informationsbereich, Büro, sowie Catering und Dolmetscher. Hiermit wird auch den kleinen GSTT Mitgliedsunternehmen eine kostengünstige Möglichkeit geboten, sich international zu präsentieren.
 
Auch ein Botschafterempfang und die Betreuung durch die jeweilige Deutsche Außenhandelskammer fördern diese Aktivitäten. 
 
Alle natürlichen und juristischen Personen, sowie sonstige Institutionen, die gewillt sind, den Vereinszweck zu fördern, können Mitglied in der GSTT werden. Der Verein hat ca. 200 Mitglieder, bestehend aus persönlichen Mitgliedern, Planungsbüros, Herstellern von Maschinen und Materialien, Hochschulen, sowie Netzbetreibern. 
 
Die Vielfältigkeit der GSTT Mitgliederstruktur spiegelt sich in der Säulenorganisation des Verbandes wieder:
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Netzbetreiber
  • Maschinen- und Produkthersteller
  • Ausland
  • Sanierung 
  • Neubau
Mit dieser, den gesamten NO DIG-Bereich der Branche umfassenden Verbandsstruktur, ist die GSTT in allen Belangen Partner ihrer Mitgliedsfirmen und sowohl national, als auch international bestens aufgestellt.
 
Der Sitz der GSTT wurde mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden Prof. Jens Hölterhoff zum 1.1.2006 von Hamburg nach Berlin verlegt.
 
Aktuell besteht der Vorstand aus folgenden Personen:
  • Prof. Jens Hölterhoff (Vorstandsvorsitzender, Hochschule Wismar)
  • Dr.-Ing. Hans-Joachim Bayer (Tracto-Technik GmbH)
  • Dipl.-Ing. Jan Hackethal (Berliner Wasserbetriebe)
  • Dipl.-Ing. Rainer Hermes (HERMES Technologie GmbH & Co. KG)
  • Prof. Dr. – Ing. Karsten Körkemeyer (TU Kaiserslautern)
  • Dipl.-Ing. Edmund Luksch (Sekisui SPR)
  • Dr. Ing. Marc Peters (Herrenknecht AG)
Somit repräsentieren die Vorstandsmitglieder auch die Vielfältigkeit der GSTT-Mitgliederstruktur.



Seit mehr als 30 Jahren bewährt sich die grabenlose Bautechnik weltweit. Egal ob Neubau, Reparatur, Renovierung oder Erneuerung, die Vorteile der NO-DIG Technologie sind vielseitig. Dazu gehören nicht nur Kosteneffizienz, hohe Arbeitsgeschwindigkeiten, Schonung der Umwelt, weitgehend witterungsunabhängiges Bauen, geringe Störung des ruhenden und fließenden Verkehrs, sondern auch weniger CO2 Ausstoß durch Wegfall von Aushub und Abtransport großer Erdmassen. Straßenoberflächen werden nicht beschädigt und Lärm- und Schmutzbelästigung für Anlieger sowie für den Handel werden auf ein Minimum begrenzt.
 
Die GSTT ist die Schaltstelle für die wissenschaftliche und technische Förderung und Weiterbildung auf dem Gebiet der grabenlosen Bauweisen. Sie ist wirtschaftlich unabhängig und nur ihren wissenschaftlich-technischen Zielen verpflichtet.
 
NO DIG - warum Gräben aufreißen, wenn es bessere Lösungen gibt!